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Conti Reederei: Leistungsbilanz 2013 veröffentlicht

Conti weiter im Aufwärtstrend

Aus der Schiffsfonds-Branche sind vor allem Pleiten, Pech und Pannen zu vermelden. Nicht so bei der Conti- Reederei. Diese veröffentlichte ihre Leistungsbilanz von 2013 und kann mit Recht mit sich zufrieden sein. So konnte die Reederei im Jahr 2013 rund 68 Mio. € an ihre Anleger ausschütten. Dabei schaffte sie es in Höhe von rd. 177 Mio. € aufgenommene Schiffshypothekendarlehen zu bedienen und das sogar mit rd. 24 Mio. € Sondertilgungsanteil. Damit ist sie ihren terminlichen Tilgungspflichten in Höhe von rd. 193 Mio. € voraus und übersteigt so deutlich die prospektierten Werte. Auch schafft Conti es weiterhin, ihre Flotte jung zu halten. 2013 verkaufte sie 15 Schiffe mit einem Alter zwischen 18 und 25 Jahren, so dass zurzeit der Altersdurchschnitt der 79 Conti-Schiffe bei 7,7 Jahren liegt und damit wenig Anfälligkeit für unvorhergesehene Kosten bietet.

Für 2015 plant Conti auch Schiffsbeteiligungen in geschlossenen Publikums-AIF(Alternativer Investmentfonds) anzubieten. Der Lizenzantrag, um als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) entsprechend tätig werden zu können, sei bereits in der Vorbereitung und werde in Kürze bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingereicht.

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Schiffsfonds der Conti Unternehmensgruppe

STX Pan Ocean-Gruppe in Liquiditätsproblemen

Der Schiffscharterer STX Pan Ocean-Gruppe befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten und musste deshalb am 7. Juni dieses Jahres in Seoul Gläubigerschutz beantragen. Dieser Vorgang betrifft Anleger von neun Schiffsfonds der Conti Unternehmensgruppe, deren Fondsschiffe von der STX Pan Ocean-Gruppe gechartert sind. Es hatte sich bereits seit längerem angedeutet, dass STX Pan Ocean Schwierigkeiten mit der rechtzeitigen Zahlung von Charterraten hatte. STX Pan Ocean berichtet jedoch, dass das Unternehmen langfristig gut aufgestellt sei. Die derzeitigen Liquiditätsprobleme seien fällig werdenden Anleihen und Bankverbindlichkeiten geschuldet. Eine geplante Übernahme der Mehrheitsanteile durch die Korea Development Bank scheiterte jedoch zuletzt. 

Das südkoreanische Insolvenzgericht hat sich allerdings für eine Restrukturierung von STX Pan Ocean entschieden. Die Conti-Fonds werden daher mit einer Entscheidung über die Fortführung der Charterverträge abwarten, bis bekannt ist, welche Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich werden.

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