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12.05.2015
10:53

Debi Select: Strafverfahren gegen Vorstandsmitglieder von Teldafax

Gewerbsmäßiger Betrug, Insolvenzverschleppung und Bankrott

Neben der zivilrechtlichen Bewältigung des großen Teldafax- Skandals, von dem auch viele Debi Select- Anleger betroffen sind, beginnt nun auch endgültig das strafrechtliche Verfahren gegen drei Teldafax- Verantwortliche. Ihnen wird vor dem Landgericht (LG) Bonn gewerbsmäßiger Betrug, Insolvenzverschleppung in 241 Fällen und Bankrott in vier Fällen vorgeworfen. Im Jahr 2011 hatten der ehemalige Vorstand von Teldafax Insolvenz angemeldet, allerdings war das Unternehmen bereits 2009 zahlungsunfähig gewesen. Die Verhandlungstermine werden sich voraussichtlich über das ganze Jahr 2015 ziehen.

Auch das Insolvenzverfahren, in dem Geschädigte Ansprüche geltend machen können, wird laut der Homepage des Insolvenzverwalters Biner Bähr noch hinziehen. Es werde keinesfalls vor dem Jahr 2017 abgeschlossen sein. Es wurden bislang rund 500.000 Forderungen gegen Teldafax geltend gemacht.

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16.12.2014
10:12

Debi Select: Rückzahlungen von Bayer Leverkusen

Rückzahlung von 16 Mio. € Sponsorengeldern an Teldafax

Im Oktober verurteilte das Landgericht (LG) Köln den Fußballverein Bayer Leverkusen dazu, Sponsorengelder in Höhe von 16 Mio. €, die der Verein von Teldafax erhalten hatte, zurückzuzahlen. Der Stromanbieter Teldafax war 2011 insolvent gegangen und nahm Millionen an Kundenvorschüssen mit ins Insolvenzgrab. Anleger der Debi Select-Fonds waren ebenfalls betroffen, weil erhebliche Anteile ihrer Anlagen ohne ihre Kenntnis auf die Konten von Teldafax geflossen waren. 

Teldafax war einer der Hauptsponsoren von Bayer Leverkusen und hatte damit Zahlungspflichten gegenüber dem Verein. Zwischen 2009 und 2011 nahm der Fußballclub ca. 16 Mio. € als Sponsorengelder ein, wobei sich Teldafax bezüglich Zahlungen in Höhe von 3,5 Mio. € bereits im Rückstand befand. Das Landgericht Köln urteilte, dass der Fußballclub wegen der Rückstände auf die prekäre finanzielle Lage von Teldafax hätte schließen müssen. Deshalb sei der Verein nicht schutzwürdig und müsse die empfangenen Gelder zurückzahlen, damit ausstehende Insolvenzschulden beglichen werden könnten.  

Anleger von Debi Select-Fonds können daraus leider kaum Hoffnung auf Rückzahlungen schöpfen. Bei den Summen, die Teldafax seinen Gläubigern schuldet, sind die 16 Mio. € kaum mehr als ein Tropfen auf heißem Stein.

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06.02.2013
15:53

Sachstand Debi Select

Der Sachstand bei der Debi Select Gruppe

Die Unternehmungen der Debi Select Gruppe befinden sich in der Umstrukturierung. Diese Aufgabe ist durch die Rechtsanwaltskanzlei Klumpe, Schroeder + Partner aus Köln übernommen worden. Die Kanzlei spricht selbst von einer "Schieflage" der Debi Select Unternehmen. Die Sanierungsmöglichkeiten werden von der Kanzlei Klumpe, Schroeder + Partner überprüft.

Nach Informationen der Kanzlei Klumpe, Schroeder + Partner ist nach der Bilanz für das Jahr 2010 lediglich noch mit einem Abfindungsguthaben in Höhe von 10 % der eingezahlten Beteiligungssumme auszugehen. Das bedeutet, dass Anleger, die noch keine Auszahlungen von der Debi Select in Form von Ausschüttungen erhalten haben, 90 % ihres eingebrachten Kapitals verlieren.

Sofern Anleger nicht ordnungsgemäß über sämtliche wesentlichen Aspekte der Anlage bei den Unternehmungen der Debi Select durch ihre Analgeberater aufgeklärt worden sind, besteht die Möglichkeit diese auf Schadenersatz in Anspruch zu nehmen.

Unsere Kanzlei vertritt mehrere Anleger gegen ihre Berater und nimmt diese auf Schadenersatz in Anspruch. Im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches erörtern wir mit Ihnen gerne Ihre Möglichkeiten.

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05.02.2013
17:12

Die typische Anlageberatung bei Debi Select Fonds

Die typische Anlageberatung bei Debi Select Fonds

Von unserer Kanzlei werden mehrere Anleger der einzelnen Debi Select Gesellschaften vertreten. Was bei allen Anlegern vergleichbar ist, ist die Art und Weise, mit der ihnen die Produkte der Debi Select Gruppe durch die Anlageberater schmackhaft gemacht wurden.

Im Rahmen eines Beratungsgespräches ließen sich die Anlageberater durch die späteren Anleger sämtliche Lebensversicherungsverträge vorlegen, um diese als nicht rentable Kapitalanlagen zu "entlarven". Selbstverständlich wurde den Anlegern im Gegenzug eine Beteiligung an den Unternehmungen der Debi Select Gruppe als deutlich rentablere Kapitalanlage dargestellt. Auf die deutlich höheren Risiken einer derartigen Unternehmensbeteiligung wurde nicht hingewiesen. 

Die Anleger müssen sich nun damit auseinandersetzen, dass nach neuesten uns vorliegenden Informationen lediglich noch mit einer Auszahlung in Höhe von 10 % des eingebrachten Kapitals zu rechnen ist. Für Anleger, die keine Ausschüttungen aus ihrer Gesellschaftsbeteiligung an den Unternehmen der Debi Select Gruppe erhalten haben, bedeutet das, dass sie voraussichtlich 90 % ihres eingezahlten Geldes verlieren werden.

 

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