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EST Elbe SchiffsTreuhand: Insolvenzabwendung durch Rückkauf ?

Chance oder Untergang mit Mann und Maus

Nachdem die Schwestergesellschaft der „EST Elbe SchiffsTreuhand GmbH & Co. KG“ die „EEH Elbe Emissionshaus GmbH & Co. KG“ bereits im März 2013 einen Antrag auf Eröffnung der Eigeninsolvenz stellen musste, scheint es auch bei der EST Elbe SchiffsTreuhand nicht gerade rund zu laufen. So teilte der Treuhänder den Anlegern des Fonds „J.H.O. Reederei GmbH & Co. KG MS ‚Jana‘“ mit, dass der Fonds ebenfalls Insolvenz anmelden musste.

Anstelle sich dem Schicksal zu ergeben, schlug die EST Elbe SchiffsTreuhand den Anlegern vor, einen Rückkauf der MS ‚Jana‘ zu erwägen, um mittels Neuanlage die entstandenen Verluste zumindest teilweise auszugleichen. Zurzeit sei es chancenreich, ein Schiff mit niedrigem Marktwert zu kaufen. Marktbeobachter bestätigen dies: Durch die zwar niedrigen, aber dafür sehr konstanten Charterraten ergebe sich eine hohe Prognosesicherheit und damit gute Anlagemöglichkeiten. Voraussetzung für einen solchen Poker sei aber, dass sich das erworbene Schiff tatsächlich leicht vermarkten ließe.

Anleger der MS ‚Jana‘ und vergleichbarer Schiffe sollten sich möglicher Risiken bewusst sein und prüfen, welchen Fonds und Treuhändern sie ihr Vertrauen schenken. Denn die Prognose über die Marktgängigkeit des jeweiligen Schiffes ist nun mal leider keine stehende Tatsache, sondern – auch wenn sie auf Daten der Vergangenheit gestützt ist – eine Vermutung für die Zukunft.

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EEH Elbe stellt Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Sämtliche Einschiff-KGs betroffen

Die EEH Elbe GmbH & Co. KG bot am Markt Beteiligungen an diversen Einschiff-KGs an. Im Zuge der Emission dieser Fonds wurden durch die EEH Elbe GmbH& Co. KG Platzierungsgarantien übernommen, die nun fällig gestellt wurden. Da die das Hamburger Emissionshaus diese Garantien nicht erfüllen konnte, war es gezwungen, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren zu stellen .


Dies bedeutet für die Anleger, dass die übernommenen Platzierungsgarantien nun nicht mehr erfüllt werden können. Darüber hinaus waren auch zwei Charterer nicht in der Lage die Charterzusagen zu erfüllen. Auch dies wirkt sich erheblich auf die Werthaltigkeit der Investition aus.

Wie hoch die Verluste für die Anleger ausfallen, ist im Moment noch nicht absehbar.

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