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Übernahmedeal in der Schiffahrtsbranche

Ahrenkiel von MPC und Thien & Heyenga übernommen

Bewegung in der Schifffahrtsbranche: Die krisengeplagte Reederei Ahrenkiel ist durch die MPC Gesellschaft MPC Münchmeyer Petersen Steamship und dem Schiffsmanagement-Anbieter Thien & Heyenga übernommen worden. Das Hamburger Unternehmen Ahrenkiel befand sich bereits seit längerem in finanziellen Schwierigkeiten. Nach der Übernahme werden die Ahrenkiel-Schiffe von der neu gegründeten Ahrenkiel Steamship zusammen mit Schiffen von MPC und Thien & Heyenga gemanagt. Die neue Gesellschaft umfasst 62 Schiffe und zählt damit zu den größeren im Containerbereich, sodass sich die Wettbewerbsfähigkeit auf dem angeschlagenen Schiffsmarkt verbessern dürfte.

So gut die Übernahmenachrichten auch klingen mögen - es bleiben dennoch offene Fragen. Zum Beispiel ist bislang unklar, was die Übernahme für Anleger von Fondshaus Hamburg (FHH)-Fonds bedeuten wird. Die Ahrenkiel-Gruppe ist Mehrheitsgesellschafter von FHH, weshalb die FHH-Fonds von der Übernahme betroffen sind. Ob dies Änderungen zur Folge haben wird, ist noch nicht bekannt. FHH-Anlegern ist angeraten, die weiteren Vorgänge rund um die neue Ahrenkiel Steamship aufmerksam zu verfolgen.

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Zukunft von Fondshaus Hamburg unsicher

Schifffahrtskrise und Umstrukturierung bedrohen den Anbieter

Schwere Zeiten scheinen dem Fondshaus Hamburg (FHH) sowie dessen Immobiliensparte FHH Fondshaus Hamburg Immobilien (FHHI) bevorzustehen.

In der Schifffahrtssparte wurde FHH von der Krise erfasst, die die komplette Branche bedroht. Das Mutterhaus der FHH, die Reederei Ahrenkiel, steht momentan zum Verkauf. Zu den Interessenten soll die Großreederei E.R. Schifffahrt zählen. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt.

Doch auch in der Immobiliensparte drohen Probleme. Diese wird gemeinsam mit dem Baukonzern Hochtief betrieben, der momentan mitten in einer großangelegten Umstrukturierung steckt. Dabei steht die Frage im Raum, ob auch das Engagement bei FHHI der Umstrukturierung zum Opfer fallen wird.

Anleger von FHH- bzw. FHHI-Fonds sollten die aktuelle Lage und Entwicklung aufmerksam beobachten, um gegebenenfalls Konsequenzen ziehen zu können. Noch ist jedoch unklar, wohin der Weg für FHH führen wird. 

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