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19.08.2014
08:35

Schiffsfonds vom Fondshaus Hamburg in vorläufiger Insolvenz

Vega Topas GmbH & Co. Containerschiff KG kurz vor dem Zusammenbruch

Die allgemeine Krise des Schiffmarktes holt erneut das Fondshaus Hamburg ein. Dieses Mal geht es um den FHH Fonds Nr. 25 „Vega Topas“ GmbH & Co. Containerschiff KG, für den das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

Die Fondsanteile wurden insbesondere angeboten von der Lange Vermögensberatung GmbH mit Sitz in München, die dem bereits in Verruf geratenen Michael Lange gehört. Langes schlechter Ruf begründet und bestätigt sich in den sich häufenden Klagen wegen unzureichender Risikoaufklärung von Anlegern, die nun den Verlust ihres Kapitals hinnehmen müssen.

Herr Thomas Kreyenkötter von der Kanzlei RSW Beratung in Münster, Dülmen und Steinfurt ist als Fachanwalt für Kapitalanlagenrecht spezialisiert auf die Beratung von Anlegern. Der Markt für Schiffsanlagen kriselt bereits seit einiger Zeit. Es bestehen also Risiken für alle Anleger von Schifffonds. Herr Rechtsanwalt Kreyenkötter ist für kompetente rechtliche Unterstützung und diesbezügliche Fragen unser Ansprechpartner für Sie.

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Übernahmedeal in der Schiffahrtsbranche

Ahrenkiel von MPC und Thien & Heyenga übernommen

Bewegung in der Schifffahrtsbranche: Die krisengeplagte Reederei Ahrenkiel ist durch die MPC Gesellschaft MPC Münchmeyer Petersen Steamship und dem Schiffsmanagement-Anbieter Thien & Heyenga übernommen worden. Das Hamburger Unternehmen Ahrenkiel befand sich bereits seit längerem in finanziellen Schwierigkeiten. Nach der Übernahme werden die Ahrenkiel-Schiffe von der neu gegründeten Ahrenkiel Steamship zusammen mit Schiffen von MPC und Thien & Heyenga gemanagt. Die neue Gesellschaft umfasst 62 Schiffe und zählt damit zu den größeren im Containerbereich, sodass sich die Wettbewerbsfähigkeit auf dem angeschlagenen Schiffsmarkt verbessern dürfte.

So gut die Übernahmenachrichten auch klingen mögen - es bleiben dennoch offene Fragen. Zum Beispiel ist bislang unklar, was die Übernahme für Anleger von Fondshaus Hamburg (FHH)-Fonds bedeuten wird. Die Ahrenkiel-Gruppe ist Mehrheitsgesellschafter von FHH, weshalb die FHH-Fonds von der Übernahme betroffen sind. Ob dies Änderungen zur Folge haben wird, ist noch nicht bekannt. FHH-Anlegern ist angeraten, die weiteren Vorgänge rund um die neue Ahrenkiel Steamship aufmerksam zu verfolgen.

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Zukunft von Fondshaus Hamburg unsicher

Schifffahrtskrise und Umstrukturierung bedrohen den Anbieter

Schwere Zeiten scheinen dem Fondshaus Hamburg (FHH) sowie dessen Immobiliensparte FHH Fondshaus Hamburg Immobilien (FHHI) bevorzustehen.

In der Schifffahrtssparte wurde FHH von der Krise erfasst, die die komplette Branche bedroht. Das Mutterhaus der FHH, die Reederei Ahrenkiel, steht momentan zum Verkauf. Zu den Interessenten soll die Großreederei E.R. Schifffahrt zählen. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt.

Doch auch in der Immobiliensparte drohen Probleme. Diese wird gemeinsam mit dem Baukonzern Hochtief betrieben, der momentan mitten in einer großangelegten Umstrukturierung steckt. Dabei steht die Frage im Raum, ob auch das Engagement bei FHHI der Umstrukturierung zum Opfer fallen wird.

Anleger von FHH- bzw. FHHI-Fonds sollten die aktuelle Lage und Entwicklung aufmerksam beobachten, um gegebenenfalls Konsequenzen ziehen zu können. Noch ist jedoch unklar, wohin der Weg für FHH führen wird. 

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