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08.08.2014
09:10

Undurchsichtige Vorgänge bei WestFonds

Trotz Anfrage im Düsseldorfer Landtag keine Aufklärung in Sicht

Anleger des WestFonds 5 werden derzeit heftig unter Druck gesetzt, einer Zahlung von 300.000 € an den institutionellen Mitanleger HTB Zweite Hanseatische Immobilienfonds GmbH & Co. KG (HTB 2) zuzustimmen. Denn die GmbH & Co. KG droht mit einem gerichtlichen Vorgehen gegen die Fondsgesellschaft und wäre bereit, gegen die Zahlung der besagten Summe von weiteren rechtlichen Schritten absehen. Die Ansprüche, die HTB 2 geltend macht, beziehen sich unter anderem auch auf die Vorgänge zum Verkauf des Fondsobjektes Walle- Center in Bremen im letzten Jahr, bei der insbesondere Formfehler vorliegen sollen. Das Druckmittel gegen die Anleger ist dabei die Rückhaltung von Ausschüttungen. Ob die Ansprüche von HTB 2 tatsächlich eine Aussicht auf Erfolg haben, ist allerdings fraglich. WestFonds scheint sich um solche Zweifel nicht zu kümmern, sondern setzt stattdessen seine Anleger zugunsten von HTB 2 unter Druck. Auch soll Anlegern die Herausgabe von Adressen von Mitanlegern verweigert worden sein. Dabei ist es ausdrückliche BGH- Rechtsprechung, dass so eine Weigerung unzulässig ist. Bei allen Vorgängen der WestFonds war auch stets die WestFonds-Treuhänderin Portigon AG mit einbezogen. Ihre Einflussnahme und Verantwortlichkeit für vorliegende Missstände wird ebenfalls kritisch gesehen. 

Auch beim stellvertretenden Vorsitzenden der FDP Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen, Ralf Witzel, wurde ein gewisses Misstrauen erzeugt. Er stellte deshalb im Düsseldorfer Landtag parlamentarische Anfragen, die auf die Aufklärung der Vorgänge abzielten. Die Landesregierung teilte auf die Anfragen jedoch lediglich mit, dass sie selbst keine Kenntnisse über die Sachverhalte habe und nicht in die Geschäftsvorgänge der WestFonds 5 eingebunden sei. Damit verzichtet sie darauf, eigene Nachforschungen anzustellen. Die Anleger werden also allein gelassen mit der Aufgabe, Licht in die dunklen Angelegenheiten der WestFonds zu bringen. 

Sollten Sie einer dieser Anleger sein, schrecken Sie nicht davor zurück, ihre Anlagen zu schützen. Die Rückhaltung von Ausschüttungen könnte unter Umständen ein unzulässiges Druckmittel sein. Wenden Sie sich für eine rechtliche Beratung gerne an Herrn Thomas Kreyenkötter der Rechtsanwaltskanzlei RSW Beratung aus Münster, Dülmen und Steinfurt. Als Fachanwalt für Kapitalanlagenrecht kann er Ihnen als kompetenter Ratgeber zur Seite stehen. 

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