Ein Service von RSW-Beratung

Zur Zeit wird gefiltert nach: infinus
Filter zurücksetzen

FuBus- Immobilien für 13 Millionen Euro verkauft

Infinus- Insolvenz endet nicht in Totalpleite

Ein Beitrag von Herrn Rechtsanwalt Thomas Kreyenkötter, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, und von Katharina Jule Engler, studentische Hilfskraft.

Der Insolvenzverwalter der Future Business KGaA (FuBus), Muttergesellschaft des FuBus/Infinus-Konzerns, Bruno Kübler konnte im Juli eine erfreuliche Mitteilung machen. Diverse FuBus- Immobilien aber auch einige Immobilien aus dem Privatvermögen des persönlich haftenden Gesellschafters und Firmengründers Jörg Biehls konnten gewinnbringend für insgesamt 13 Millionen Euro verkauft werden. Es handelte sich dabei vor allem um Immobilien mit Standort in Dresden, aber auch um die private Ferienimmobilie Biehls, die immerhin 1,8 Mio. Erlös einbrachte.

Bis heute konnte der Insolvenzverwalter somit immerhin 150 Mio. Euro aus Verkäufen von FuBus-/Infinus- Werten erzielen. Dieses Geld wird den Gläubigern der Unternehmensgruppe zufließen, also auch den damals geschädigten Anlegern. Allerdings gibt es ca. 28.000 Gläubiger, so dass die Forderungen nur anteilig bedient werden können.

In auf den Kapitalmarkt spezialisierten Medien wird außerdem spekuliert, dass weiteres Geld für die Gläubiger aus Steuerrückzahlungen fließen könnte. Infinus fuhr – zumindest laut Bilanz – stets hohe Gewinne ein. Deshalb musste das Unternehmen auch hohe Steuerbeiträge leisten. Ergibt sich in den weiteren Ermittlungen, dass die Gewinne tatsächlich viel geringer waren, könnten die Finanzämter zu Steuerrückerstattungen verpflichtet werden. Diese würden wiederum an die Gläubiger verteilt werden.

Die relevanten Ermittlungen laufen allerdings bereits seit 2013. 2015 hat die Staatsanwaltschaft mit einer Anklageerhebung dann den Strafprozess initiiert, in dem der u.a. auch der Unternehmensgründer Jörg Biehl als Hauptangeklagter beteiligt ist. Bei einem solchen Mammutverfahren sind lange Verfahren nichts ungewöhnliches, dennoch scheint die Schuld der Angeklagten auch nicht eindeutig vorzuliegen. Daher bleibt die Frage, ob die Bilanz gefälscht war oder nicht und ob also Steuerrückerstattungen zu erwarten sind, weiter unbeantwortet.

Nach oben

Zurück

20.05.2014
09:03

Future Business im Insolvenzverfahren

Chaotische Zustände auf Gläubigerversammlung

Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Finanzunternehmens Infinus ist das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Future Business (FuBus) in vollem Gange. Am 13. Mai hat in Dresden eine erste Gläubigerversammlung stattgefunden, auf der es chaotisch zugegangen sein soll. Nach Aussagen von Anwesenden seien die Anleger im Vorfeld nicht ausreichend informiert worden. Auch auf der Versammlung selber habe es noch diverse offene Fragen gegeben, welche die Verantwortlichen nicht beantworten konnten. Größter Streitpunkt war dabei die Wahl eines Gemeinsamen Vertreters der Anleger. 

Da keine Einigung erzielt werden konnte, musste die Versammlung vorzeitig abgebrochen werden. Ein weiterer Termin wird durch das Amtsgericht Dresden angesetzt und im Internet bekanntgegeben werden. Sie als Anleger werden also keine gesonderte Einladung erhalten!

Zur Wahrung Ihrer Rechte in dem laufenden Insolvenzverfahren kann Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kreyenkötter Sie in unserer Kanzlei RSW Beratung in Münster, Dülmen und Steinfurt kompetent beraten. Dies gilt ebenso für Anleger der anderen betroffenen Gesellschaften EcoConsort und Prosavus.

Nach oben

Zurück

07.05.2014
08:47

Infinus-Skandal zieht seine Kreise

ERGO-Versicherung beteiligte sich an Infinus-Deals

Nach der Insolvenz der Infinus-Gruppe (betroffen sind auch die Gesellschaften Future Business (FuBus), Prosavus und EcoConsort) werden immer weitere Verwicklungen bekannt. Wie es in Zukunft mit Infinus und den Tochtergesellschaften weitergehen soll, steht noch in den Sternen. An die Öffentlichkeit dringt nun allerdings nach und nach, wie andere Unternehmen sich in der Vergangenheit durch Infinus blenden ließen.

So wurde vor kurzem bekannt, dass die ERGO Versicherung diverse Provisionsgeschäfte mit der Infinus-Gruppe getätigt hat. Dabei sollen Gelder im Umfang von mehr als 70 Millionen Euro bewegt worden sein. Auf diese Weise war es Infinus möglich, stattliche Gewinne zu erzielen. Die genauen Hintergründe des Geschäfts sind bislang unbekannt. Allerdings soll ERGO bereits im Jahr 2012 von einem Risiko-Manager vor der Infinus-Gruppe gewarnt worden sein. Diesen frühen Hinweisen ist bei ERGO allem Anschein nach aber keine Beachtung geschenkt worden.

Für Infinus-Anleger stellt sich die Situation weiterhin überaus unübersichtlich dar, während die Insolvenzverfahren über die einzelnen Gesellschaften weiter voranschreiten. Wenn Sie von der Infinus-Pleite betroffen sind und sich nicht sicher sind, wie Sie sich am besten verhalten sollen, begleitet unsere Fachanwaltskanzlei RSW Beratung in Münster, Dülmen und Steinfurt Sie gerne durch das Insolvenzverfahren.

Nach oben

Zurück

02.05.2014
09:59

Insolvenz der Infinus-Gruppe

Prosavus: Start des Bieterverfahrens

Neuigkeiten gibt es aus dem Insolvenzverfahren der Infinus-Gruppe. Am 25. April hat bei Prosavus, eine Gesellschaft der Gruppe, das Bieterverfahren begonnen. Bis zum 20. Juni können Angebote für die 36 Immobilien des Unternehmens abgegeben werden. Ihr Wert wird von den Insolvenzverwaltern auf ca. 38 Millionen Euro taxiert. Für Prosavus-Anleger ist das Verfahren von großer Bedeutung. Wenn für die Immobilien ein hoher Kaufpreis erzielt werden kann, wirkt sich das positiv auf die Insolvenzquote aus. Betroffene Anleger könnten somit zumindest einen Teil ihres Kapitals zurückzuerhalten.

Noch ist es allerdings verfrüht, eine Prognose über den Ausgang des Verfahrens zu treffen, von dem neben Prosavus auch die Gesellschaften Future Business (FuBus) und EcoConsort betroffen sind. Wenn Sie geschädigter Anleger sind und kompetente Beratung wünschen, kann unser Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kreyenkötter Sie in unserer Kanzlei RSW Beratung in Münster, Dülmen und Steinfurt über Ihre Möglichkeiten informieren.

Nach oben

Zurück

16.04.2014
08:18

Infinus-Insolvenz

Insolvenzverfahren über FuBus eröffnet

Neuigkeiten von der Insolvenz der Infinus-Gruppe: Anfang April wurde das Insolvenzverfahren über die Future Business (FuBus) KG aA eröffnet. Insolvenzverwalter Bruno Kübler stellte gleich zu Beginn klar, dass Abschlagszahlungen für die Gläubiger frühestens 2015 zu erwarten sind. Mit welcher Quote die Gläubiger letztendlich befriedigt werden, ist noch immer unklar.

Von der Insolvenz der Firmengruppe betroffen sind neben FuBus unter anderem die Gesellschaften EcoConsort und Prosavus. Seit Anfang März ist auch das Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut insolvent, das als Dach für Vertriebsvermittler fungierte. Bei dem Unternehmen sind im Zuge der Ermittlungen wegen Bilanzfälschungen in einer Razzia Vermögenswerte sichergestellt worden.

Für Anleger bleibt die Lage also weiterhin überaus unübersichtlich. Wenn Sie von der Infinus-Pleite betroffen sind, berät unsere Kanzlei RSW Beratung mit dem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kreyenkötter Sie in Münster, Dülmen und Steinfurt zu Ihren Handlungsoptionen.

Nach oben

Zurück